So manches läuft nicht nach Plan. So wurden zwar von einem anderen Schreiner Türen geliefert, doch fehlten die Scharniere dazu. Der Bauleiter hielt manchen Besprechungstermin nicht ein, was eine Bauverzögern mit sich brachte, und die Spendengelder wurden weniger aufgrund der Wirtschaftskrise.
Samstag, 24. September 2011
Tische und Stühle für das Bibelinstitut - Besuch beim Schreiner
So manches läuft nicht nach Plan. So wurden zwar von einem anderen Schreiner Türen geliefert, doch fehlten die Scharniere dazu. Der Bauleiter hielt manchen Besprechungstermin nicht ein, was eine Bauverzögern mit sich brachte, und die Spendengelder wurden weniger aufgrund der Wirtschaftskrise.
Freitag, 23. September 2011
Meine Gastgeberinnen und ihre Aufgabe: INTENA
Angelika, meine ehemalige Kollegin, und Inge sind seit über 15 Jahren hier im Norden Mosambiks als Missionarinnen tätig. Die ersten Jahre fuhren sie auf Lastwagen, mit öffentlichen Verkehrsmitteln (Bus), mit dem Motorrad und schließlich mit dem 4x4 (Allradwagen) in den Busch, um dort christlichen Gemeinden zu helfen.
Vor einigen Jahren wurde hier in Nampula eine Bibelschule gegründet. Beide sind in der Leitung der Schule und unterrichten die Studenten, Durchschnittsalter 35 Jahre. Die Schüler werden von christlichen Kirchen gesandt oder streben freiwillig eine Ausbildung an, die zu einem tieferen biblischen Verständnis führen soll. Fernziel ist das Erlangen eines Bachelor- und Masterabschlusses (mosambikanisches Niveau). Zur Zeit streben die Studenten den "medio"-Abschluss an nach einer Ausbildung von 3 Jahren.
Geeignete Studenten leiten Bibelstunden in Kirchen und halten Gottesdienste ab.
Die Arbeit in den christlichen Gemeinden geschieht ehrenamtlich. Jeder der Beteiligten geht einem Beruf oder einer Arbeit nach. Das Zertifikat der Bibelschule hilft den Studenten auch im Berufsleben weiter.
Die Semestergebühr beträgt umgerechnet 12 €, bei einem durchschnittlichen Monatsverdienst von 70 €.
Neben anderen Hilfen leitet Inge noch das Babymilchprojekt. Mütter mit kranken, zu kleinen oder sehr schwachen Babys bis zu einem Jahr, darunter einige Zwillinge, erhalten spezielles Milchpulver.
Wer genauere Informationen will, schaut sich die Homepage von INTENA an.
Bibelschule im Rohbau.
Unterrichtet wird.
Fotografieren
"Das Leben ist hart, gefährlich und entbehrungsreich", so mein Bruder. Wie wahr! Meine beiden Gastgeberinnen Angelika und Inge sind sehr um mich besorgt. Auf Grund hoher Kriminalit werde ich wie ein Augapfel gehütet. Ich jedoch komme mir vor wie im Harem. Nur in Begleitung darf ich zu Fuß unterwegs sein. Fotografieren bitte mit viel Abstand, damit sich die Muslime hier, nicht brüskiert fühlen. Öffentliche Gebäude, sprich Behörden, dürfen überhaupt nicht fotografiert werden. So wurden und werden die meisten Bilder vom Auto aus gemacht. Zu sehen gibt es deshalb auf den Fotos viel Straße, Himmel oder auch Teile des Autos. Verschwommen sind die Bilder auch noch, was nur teilweise am Gewackel liegt. Die Autoscheiben sind immer staubig, so wie alles andere auch, einschließlich mir selbst.
Geduld!!!!
Es ist Alles nicht so einfach, bewegt man sich nach über 3 Jahren wieder auf ungeübtem Terrain. Meine Geduld wird strapaziert, denn Viele Neuerungen im Blog stellen sich im Moment eher als Hindernis denn als Erleichterung dar. Inzwischen bin ich schon froh, dass ich es überhaupt geschafft habe, einige Bilder zu veröffentlichen. Hier ist das Internet sehr langsam, sodass jedes Bild einzeln hochgeladen werden muss. Und das dauert!!! Ein altbekanntes Spiel: die Internetverbindung ist plötzlich unterbrochen.
Am Ende der Reise werde ich wieder fit sein - hoffe ich jedenfalls!
Am Ende der Reise werde ich wieder fit sein - hoffe ich jedenfalls!
Dienstag, 20. September 2011
Nordostmosambik - In der Provinzhauptstadt Nampula
Nampula - Wirtschaftliches Zentrum Nordmosambiks: Zementstadt (geteerte Straßen, Häuser aus Ziegel und Zement)
Nach so manchen Unbilden des Lebens, die meine (nicht vorhandene) Geduld während der Reisevorbereitungen auf eine harte Probe stellten, saß ich tatsächlich am Montag, 12. September 2011, gegen 20.45 Uhr im Flieger in Richtung Johannesburg - Nampula.
Meine ehemalige Kollegin Angelika holte mich am Flughafen ab. Doch bis wir gemeinsam die Fahrt zu ihrer Wohnung im Stadtzentrum Nampulas antreten konnten, mussten, wie üblich, bürokratische Hürden überwunden werden. Pass- und Gepäckkontrolle waren kein Problem, doch das dicke Ende kam: die Visumbeschaffung! Nur schade, dass fotografieren nicht erlaubt war! 3 Männer in einem "Kabuff", umringt von Touristen, die alle möglichst schnell, diesen Ort wieder verlassen wollten. 2 Männer trugen die Verantwortung. Der Dritte telefonierte überaus geschäftig mit dem Handy. Vor ihm stand eine hochmoderne Kamera auf einem Stativ. Mitgebrachte Passfotos waren nicht erwünscht. Wir Touristen warteten....Endlich nahm dieser junge Mann aus dem Stapel von 7 (!) Pässen einen heraus, machte ein Foto, telefonierte zwischendurch, puzzelte an Foto und Visapapier herum und klebte schließlich das Dokument in den Pass. Hatte man Glück, konnten die $ 85 sofort bezahlt werden. Ansonsten musste auf das Ende eines weiteren Telefongesprächs gewartet werden. Diese Prozedur dauerte über 1 Stunde. Wir hatten jedoch Glück! Es gab keinen Stromausfall. Das hätte bedeutet, dass wir Touristen dort unter Umständen hätten übernachten dürfen. Die ungeduldigsten Touristen waren zum Schluss an der Reihe. Ich war die Vorletzte!?
Rote - Erde - Stadt (Slums)
Montag, 25. Juli 2011
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